Eurythmie

Eurythmie... für viele ist das ein großes Rätsel. Das Klischee, dass  Waldorfschüler ihren Namen tanzen, kennt natürlich jeder. Was natürlich Quatsch ist. Aber worum geht es dann bei der Eurythmie, die sich ganz einfach auch als "schöne Bewegung" übersetzen lässt? Dieser Beitrag des NDR bringt es hier in 4 Minuten auf den Punkt.

Eurythmie heißt schöne Bewegung

Wunderbare Dynamik von Sprache und Musik

Eurythmie wird als eigenständiges Kunstgebiet an unserer Schule von Klasse 1 bis 12 unterrichtet. Sie hat die Aufgabe, den rhythmischen Entwicklungsprozessen der Heranwachsenden begleitend zur Seite zu stehen. Eurythmie ist die in Sichtbarkeit gebrachte „innere Bewegung“ der Sprache beziehungsweise Musik, die man beim Hören von Dichtung und Musik wahrnehmen kann.

Diese Bewegungskunst, die an allen Waldorfschulen in allen Klassen unterrichtet wird, ist deutlich mehr als Gymnastik, Pantomime oder auch Tanz: Eurythmie hat für jeden Sprachlaut und jeden Ton eine eigene Gebärde – Sprache und Musik werden also durch Bewegung sichtbar gemacht. Wenn Schüler ein Gedicht darstellen, sprechen wir von Lauteurythmie, wenn es um Intervalle in der Musik geht, dann ist dies Toneurythmie.

Ein besonderes Gebiet ist die Heileurythmie. Ihre Bewegungen können ganz gezielt auf die jeweilige individuelle Entwicklungssituation eines Kindes einwirken. Das gesunde Zusammenspiel körperlicher, seelischer und geistiger Kräfte des Kindes wird durch speziell zugeordnete Bewegungsformen harmonisiert und gestärkt, um damit Entwicklungsverzögerungen oder -disharmonien entgegenzuwirken. Auf Wunsch und bei Bedarf bieten wir an unserer Schule auch Heileurythmie an.

Impressionen aus der Eurythmie